Dateisystem auf einem VPS überprüfen

Erfahren Sie hier, wie Sie ein Dateisystem im Rescue-Modus auf Fehler überprüfen

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Letzte Aktualisierung am 20.04.2021

Ziel

Diese Anleitung erklärt, wie Sie das Dateisystem eines OVHcloud VPS mithilfe des Rescue-Modus diagnostizieren.

OVHcloud stellt Ihnen Dienstleistungen zur Verfügung, für deren Konfiguration und Verwaltung Sie die alleinige Verantwortung tragen. Es liegt somit bei Ihnen, sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß funktionieren.

Bei Schwierigkeiten kontaktieren Sie bitte einen spezialisierten Dienstleister und/oder stellen Ihre Fragen in der OVHcloud Community unter https://community.ovh.com/ (Englisch). Leider können wir Ihnen für administrative Aufgaben keine weitergehende technische Unterstützung anbieten.

Voraussetzungen

In der praktischen Anwendung

VPS mit GNU/Linux

Loggen Sie sich in Ihr OVHcloud Kundencenter ein und starten Sie den Server im Rescue-Modus neu. Wenn nötig, verwenden Sie unsere Anleitung zum Rescue-Modus.

Bei älteren VPS Diensten werden die Partitionen im Rescue-Modus automatisch erstellt. Sie können dies mit folgendem Befehl überprüfen:

$ lsblk

NAME   MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda      8:0    0  2.5G  0 disk
└─sda1   8:1    0  2.5G  0 part /
sdb      8:16   0   80G  0 disk
└─sdb1  8:17   0   80G  0 part  /mnt/sdb1

Die Beispielausgabe zeigt einen vorhandenen Mountpoint. Dies bedeutet, dass die zu überprüfende Partition zuerst ausgehängt werden muss:

$ umount /dev/sdb1

Wenn Ihr VPS aus der aktuellen Produktreihe stammt, sollte die Spalte MOUNTPOINT leer sein und Sie können den vorherigen Schritt ignorieren.

Sie können nun die Partition mit "fsck" überprüfen:

$ fsck /dev/sdb1

cloudimg-rootfs: clean, 134995/3225600 files, 849881/6525179 blocks

Wenn das Ergebnis leer ist, bedeutet dies normalerweise, dass das Dateisystem fehlerfrei ist. Sie können jedoch eine Überprüfung erzwingen:

$ fsck /dev/sdb1 -f

VPS mit Windows

Die obigen Anweisungen gelten in der Regel nicht für einen Windows VPS, da die Überprüfung des Dateisystems nicht für NTFS funktioniert. Sie können jedoch eine NTFS-Konsistenzüberprüfung der Partitionen durchführen.

Loggen Sie sich in Ihr OVHcloud Kundencenter ein und starten Sie den Server im Rescue-Modus neu. Wenn nötig, verwenden Sie unsere Anleitung zum Rescue-Modus.

Bei älteren VPS Diensten werden die Partitionen im Rescue-Modus automatisch erstellt. Sie können dies mit folgendem Befehl überprüfen:

$ lsblk

NAME   MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda      8:0    0  2.5G  0 disk
└─sda1   8:1    0  2.5G  0 part /
sdb      8:16   0  100G  0 disk
├─sdb1   8:17   0  350M  0 part /mnt/sdb1
├─sdb2   8:18   0 99.7G  0 part /mnt/sdb2

Die Beispielausgabe zeigt einen vorhandenen Mountpoint. Dies bedeutet, dass die zu überprüfende Partition zuerst ausgehängt werden muss:

$ umount /dev/sdb1

Wenn Ihr VPS aus der aktuellen Produktreihe stammt, sollte die Spalte MOUNTPOINT leer sein und Sie können den vorherigen Schritt ignorieren.

Der folgende Befehl überprüft die Kohärenz der Partition und versucht, gefundene Fehler zu beheben:

$ ntfsfix /dev/sdb1

Weiterführende Informationen

Rescue-Modus für einen VPS aktivieren

Für den Austausch mit unserer User Community gehen Sie auf https://community.ovh.com/en/.


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